Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.
NEMESIS MEMORY ISlAM NEIN DANKE NEMESIS MEMORY ISLAM NEIN DANKE
Eia popeia was raschelt im Stroh
 
oder warum die Gläubigen so schwer ertragen, dass man ihnen nicht glaubt ...
Dass Gott der Herr von diesem Männerclub immer mitmixt, konnte man kürzlich in einer kabarettreifen Vorstellung des Clubs SF des Schweizer Fernsehens miterleben, Die Gläubigen kannten keine Hemmungen. Kaum versuchte der einzige philosophische Kopf in der Runde, ein paar Fakten zur Art und Entstehung des Gottesbildes in der Menschheitsgeschichte vor dem Hintergrund von Mythengeschichte und Evolutions-biologie zu beleuchten und eine philosophische Erwägung zur Sprache zu bringen, führte sich der Trupp der demonstrativ Gläubigen wie eine ungezogene Kindergartenschar auf, unterbrach rabiat und definitiv jeden Ansatz, das Gottesbild zu reflektieren und philosophisch wie historisch zu thematisieren, Ein Thema, das keine der Personen, die von ihrem Glauben fröhlich auf die Existenz des Geglaubten und von ihren eigenen Bedürfnissen nach dem Geglaubten auf dessen Wahrheit schlossen, auch nur ansatzweise andachte.  Ihr Bedürfnis nach einem gütigen Papa Gott als Kriterium für sein Vorhandensein blieb unhinterfragt. Was das Wunschdenken sich ausdenkt und „braucht“, wurde als Grund des Glaubens sogar zugegeben! Sie wussten gar nicht, was sie sagten, sie glaubten sich selber, was sie behaupteten, schlossen von ihren Bedürfnissen auf ein Wesen, das dieselben angeblich befriedigt. Begreiflich, dass Unglaube die Gläubigen viel nervöser macht als umgekehrt der Glaube die Ungläubigen, die er nicht aus der Fassung bringen kann – es sei denn, die Glaubenden möchten ihren Glauben wie allzu oft geschehen, auch an den Ungläubigen vollstrecken. Der Philosoph resignierte bald einmal mit milder Ironie und liess die Glaubensschar ihre Gefühle spazieren führen.
 
Es war eine Art Kindergartenrunde mit einer Gesellschaftstratschjournalistin von entsprechendem geistigen Zuschnitt und mit einem vor Selbstgewissheit strotzenden Gottesgewissheitsinhaber, seines Zeichens Unternehmer, der nach eigener Aussage mit Gott ins Bett geht und mit ihm aufsteht und auch so aussah (Gott ist immer mit dabei im Bett), ein so einfältiger wie überheblicher Dampfplauderer, Herr Hiltl, der nicht merkte, was er da ausplauderte über sich und seine Bedürfnisse, denen sein „Gott“ immer gerecht wird. Nach dem Motto „ich brauche Gott“ wurde alles abgewürgt, was in dieser Hirnerweichungsrunde noch gegenzusteuern versuchte, aber vergebens. Jede Reflexion des Gottesbegriffs und der Gottesbilder der Kulturen, der von philosophischer Seite zur Diskussion gestanden hätte, wurde im Keim erstickt, Die sonst kritischere Moderatorin Christine Meyer liess die Gottesfühler ungebremst im eichten Wasser plantschen.
 
Die beiden Ungläubigen, der philosophisch - naturwissenschaftlich und der politisch kritisch Argumentierende, die beide versuchten, das Thema wenigstens auf den Begriff zu bringen und den Gegenstand zu analysieren, die Dinge zu strukturieren, hatten keine Chance, die Gläubigen zur Besinnung zu bringen, wenn sie nur die Grenzen des Wissens ansprachen und die Übergriffe der Glaubensinstitutionen im Namen ihrer Wahrheiten.   
 
Dass Gott gut ist fürs Bett der Vermehrungsreligionsgläubigen, das machte die gott- und selbstgefällige Dampfplaudertasche in Gestalt von Herrn Hiltl vorbildlich deutlich. Herr Hiltl braucht Gott zur Ehebefestigung und teilte ungefragt mit, dass seine Ehe ohne Gott nicht mehr existierte, was er darauf zurückführte, dass seine Frau Gott mehr liebe als ihn. Dies wiederum habe er ihr auch geraten, denn Herr Hiltl weiss, wozu Gott so alles gut ist. Bei Hiltl gibt es nichts, was nicht mit Gott zu tun hat. Der Rabbi liess immerhin durchblicken, dass „Gott“ nicht „lieb“ sei. Aber der jüdische Glaubensvertreter, dem doch zuzutrauen gewesen wäre, auf die Herkunft seines Gottesbildes einzugehen, machte von diesem Wissen keinen Gebrauch. Nur der Philosoph erinnerte daran, wie die diversen Götter erschaffen wurden.
 
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=F92C9E48-BCF3-4F79-AFA6-37A45B87F660&referrer=http%253A%252F%252Fwww.tvprogramm.sf.tv%252Fdetails%252Fd568ce0e-443f-41de-89f3-fea074bd0b73
 
Valentin Abgottspon, Lehrer, Freidenker, der entlassen wurde, weil er Kreuze im Schulzimmer abgehängt hatt,
Michael Goldberger, Rabbiner, Rektor jüdische Schule «NOAM», Psychologe
Rolf Hiltl, Gastrounternehmer,
Vera Kaa, Sängerin
Werner Kieser, Unternehmer und Philosoph
Hildegard Schwaninger, Gesellschaftskolumnistin
  
Die Moderatorin erwies sich als leicht überfordert und machte dem Plantschen im narzisstisch gedankenlosen Gefühlsgedusel à la „Gott liebt uns“ (und mich ganz besonders) kein Ende. Als einer von der ungläubigen Minderheit die Güte des geglaubten Gottes in Zweifel zog und zu bedenken gab, wie es auf der Welt aussieht, wussten die Glaubenden reflexartig, dass an alledem der Allmächtige ja "nicht schuld" sei. (Ganz im Sinne von Drewermann im Gespräch mit Heidi Kronenberg: "Gott will nicht dass Menschen leiden." No comment).
 
Auch die Ungläubigen fragten nicht, wer denn nach Ansiht der Gläubigen die Veranlagung der vielen Pädo-philen erschaffen habe, die kein Mensch verändern kann, oder warum der gütige Gott in seiner Güte und Allmacht jedem Tier seinen Fressfeind erschaffen hat. Oder war das nur die Evolution, die Natur, die weder Gottesrecht noch Menschenrechte kennt? Oder wer alle die unzähligen Geschöpfe in Naturkatastrophen umkommen lässt, an Seuchen verenden, an schrecklichen Krankheiten eingehen, ganz abgesehen von den Killerinstinkten der eigenen Spezies. Ganz einfach für die Glaubensautomatik: Weil er in seiner Ohnmacht nicht daran schuld ist, dass Milliarden von Kindern in elenden Verhältnissen zur Welt kommen und nach dem Willen der Glaubensmacht, die die Frauen das Fürchten lehrt, auch kommen müssen. Religionsphilosophische wie religionspolitische Aspekte waren nicht gefragt.
 
Von den Verbrechen, die bis heute im Namen eines Gottes begangen werden, wollte die Glaubensschar schon gar nichts wissen. Der Kindergarten hatte beschlossen, dass es einen gütigen Papa gebe, dem viel an seinen Kreaturen liege, auch wenn schon Milliarden davon elend verreckt sind, auch ohne jedes menschliches Zutun. Oder auch mit kräftiger Nachhilfe aller gottgeschaffenen bzw, natural born Killers. Nicht von Interesse für die Papagläubigen, die wie die Papageien plapperten, ohne auch nur einen Zweifel aufkommen zu lassen.  
  
Es wäre durchaus eine politische Diskussion auch über die Kreuze in den Schweizer Schulen zu wünschenswert gewesen, christliche Symbole, die der Atheist und Freidenker Abgottspon rundweg ablehnt und die keineswegs alle Agnostiker aus kulturellen Gründen abgehängt wünschen, speziell nicht angesichts der islamischen Attacken gegen Christen und den Westen. Die christlichen Kultursymbole der europäischen Vergangenheit müssen nicht verschwinden aus dem öffentlichen Raum, Bildersturm ist nicht unser Ding. Aber es war auch keine Diskussion der politischen Dimension des Gottesglaubens möglich in dieser mehrheitlich unbedarften Runde, die nicht mal die politische Dimension des Themas begriff, der Bewusstseinsradius der Gottgefälligen reichte nicht über den  Tellerrand, alle Verfolgungen im Namen eines Gottesglaubens, wie die Islamverfolgten in aller Welt sie erleben,   standen nicht zur Diskussion. Kaum wurde diese Dimension des Gottesglaubens als politisch aktuelles Problem angesprochen, wurde heftig abgewehrt, im Hirnpudding zermanscht, was nur noch resigniertes Lächeln auf Seiten des Philosophen hinterliess, den man mit vereinten Kräften der Einfalt zum Schweigen brachte und dessen Mimik allein ein intellektueller Lichtblick war.
 
Die nächste Stufe des medialen Verblödungsprogramms, nach Ausschaltung kritischer Gegenmeinung mithilfe des Schweizerischen Blasphemieartikels, der mit der Sanktionierung der Islamkritik als offizielle Newspeak-Norm eingeschliffen wird in der TV-Einschläferungsstube von de Weck, ist dann die kommende Konsensrunde, in der kein Ungläubiger mehr erscheinen wird, auch keine Gegenr der linken Denkkontrollschulen. Denn das sind ja die  „Populisten“ und Rassisten.“  De Weck kündigte schon an, er wolle mehr „Vernunft“ in die Medienrunden bringen. Das lässt Schlimmes befürchten. Was die Ideologen aus den links-islamophilen Glaubensschulen als „Vernunft“ bezeichnen, ist die „Toleranz“ für den islamische Religionsterror. Demzuliebe auch Christen ihre Religionssymbole vorsorglich verhüllen. Ein circulus vitiosus.  
 
Der Club mit den vier Gläubigen gegen die beiden Ungläubigen, die etwas Verstand in die Kindergartenrunde zu bringen versuchten und sachlich blieben, während der Wohlfühlchrist, der es sich mit Gott im Bett gemütlich gemacht hat, seine Begriffslosigkeit vorführte, die ihn gegen alle religionshistorischen Überlegungen immunisierte, dieser Club war nur ein Vorgeschmack der Dinge, die da kommen werden, wenn der Islam erst „Gott zurück nach Europa“ gebracht hat.             
           
              
 
MENSCHENRECHTE MEINUNGESFREIHEIT MEDIENKRITIK
Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.