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NEMESIS MEMORY ISlAM NEIN DANKE NEMESIS MEMORY ISLAM NEIN DANKE

 Mut zum Minarett?

 
 
NZZ Online , 06. Januar 2011
«Westliche Politiker könnten mehr Mut zeigen»
http://www.thurgauerzeitung.ch/nachrichten/politik/international/international/-Westliche-Politiker-koennten-mehr-Mut-zeigen-;art119478,1666373
 
Also spricht Bischof Hinder, der Schweizer Bischof von Arabien, im Interview mit der NZZ über die Situation der Christen in der Golfregion.
Nach den letzten blutigen Anschlägen auf die Kopten hört Mut sich gut an. Auch ist nun von „Menschenrechtsfragen“ die Rede, die „oft wirtschaftlichen Interessen untergeordnet“ würden. Aber Hinder weiss:
Der Anschlag in Alexandria spiegele keinesfalls das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen wider.
Das muss sehr gut sein, wie die Christenverfolgung im Nahen Osten zeigt, aber solche Worte fallen nicht in diesem Interview, das die NZZ ebenso gut mit Prof. Schulze geführt haben könnte. Auch was der Bischof unter Menschenrechten versteht, bleibe offen. Gefragt nach der Bluttat gegen die Kopten von Neujahr meint Hinder:
Diese Gewalttat spiegelt keinesfalls generell das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in Ägypten wider. Zumal solche Anschläge vor allem auch im Irak und Pakistan verübt werden. Bei Ägypten sollte man nicht vergessen, dass es dort schon seit langem fundamentalistische Zellen gibt. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Bluttat eine neue Dimension des Terrors bedeutet.
 
Mit dem Verhältnis von Moslems und Christen hat der Anschlag „generell“ nichts zu tun, weil das Verhältnis in Pakistan und Irak generell ähnlich ist oder wie? Dass auch im Irak Christenverfolgung stattfindet, soll nichts mit dem generellen Verhältnis zu tun haben? Verstehen wir das richtig? Man sollte nicht vergessen, dass es in Ägypten seit langem „Fundamentalistische Zellen“ gebt. Aber man soll wohl vergessen, was die Quellen dieser Zellen sind.  Denn mit dem Islam hat die islamische Christenverfolgung ja generell nichts zu tun. Dass es sich um eine neue Dimension des islamischen Terrors gegen Christen handelt, diesen Eindruck haben wir allerdings auch nicht.  
      NZZ: Bis jetzt galt Ägypten im Nahen Osten doch eher als stabil?
 
Hinder: Am Nil geht die Ära des 82-jährigen Hosni Mubarak in einigen Monaten zuende. Mubarak hat möglicherweise nicht mehr die volle Macht, oder er versucht sie mit fragwürdigen Mitteln zu zementieren. Die Christen halten wohl auch als Sündenböcke her, um vom Versagen der staatlichen Institutionen und von deren tiefgreifender Korruption abzulenken. Wenn man sich das ausgeklügelte Spitzel- und Überwachungssystem in Ägypten vor Augen führt, ist es kaum denkbar, dass ein solcher Anschlag ohne weiteres passieren kann.
 
Damit nur nicht der Islam etwas mit dem Terror gegen Kopten zu tun haben könnte, bemüht Bischof Hinder die „staatlichen Institutionen“, die sie zwar nicht verhindern, es handelt sich schliesslich um einen muslimischen Staat, aber könnten die Moslems in Ägypten, die die Kopten terrorisieren, doch etwas mit dem Islam zu tun haben? Vielleicht gar mit dem Koran? Die NZZ muss den Bischof irgendwie dazu bringen, etwas von der Christenverfolgung zu wissen.
 
NZZ: In der westlichen Welt wurde die Unterdrückung und Verfolgung von Christen bis jetzt höchstens am Rand wahrgenommen. Was ist Ihre Sicht darauf?
 
Hinder: Die Unterdrückung von Christen ist an einzelnen Orten Realität.
 
Es gibt ja keine generelle Christenverfolgung im Islam, nur „an einzelnen „Orten.“ So wie es im Iran gemäss Kathami auch keine Steinigungen gibt, nur in entlegenen Gegenden. Ob der Bischof auch einzelne Stellen im Koran kennt, die das Töten der Unäubigen vorschreiben? Er hat aber „den Eindruck, dass man da im Westen lange Zeit weggeschaut hat.“ Den Eindruck haben wir schon lange. Auch haben wir den Eindruck, dass die NZZ nicht mehr alle Islamkritik unter den Tisch fegen kann. Zudem haben wir den Eindruck, dass die Kirchen nicht wegschauen, sondern wissen, wie sie vorgehen müssen, wenn sich in ihren eigenen Reihen Islamkritiker zu Wort melden; man muss sie belehren, dass die Islamskepsis eine Art Grippe ist, wie Kardinal Koch sich auszudrücken beliebte, als er noch Bischof von Basel war. Heute beklagt er scheinheilig, man unterschätze den Islam. Die Islamkritiker, die im „Dialog“ zum Schweigen gebracht werden sollten, taten das allerdings nie. 
 
Hat auch Hinder sich anders besonnen? Die Strategie des Appeasement ist aber dieselbe, denn man möchte doch gemeinsam mit dem Islam die lästigen Demokratien mit zu vielen Menschenrechten für Frauen überleben. (Für die findet man weniger milde Worte als für den Religionsterror des Islam). Der Bischof muss dann doch zugeben, was sich nicht mehr abstreiten lässt:
Viele konnten nicht zugeben, dass in manchen radikalen Gruppierungen des Islam der Wille zur Vertreibung oder gar zur Ausrottung der Christen durchaus vorhanden ist 
Zu diesen vielen gehören die Vertreter seiner Organisation, die nicht zugeben, dass dieser Wille sich aus dem Koran und den Worten und Taten des Propheten speist. Es folgt das Mantra von der grossenMehrheit der Muslime“ die „mit den Christen in Frieden zusammenleben  will. Womit der Bischof zugeben müsste, dass diese Mehrheit den Koran nicht für verbindlich hielte und sich nicht den Kuffar überlegen fühlte. SeineBefürchtung ist, dass jetzt eine allgemeine Dämonisierung des Islam einsetzen könnte. Das wäre sehr gefährlich.“
 
Gemeint ist die Islamkritik, wie die Kritik an der islamischen Dämonisierung der "Ungläubigen". Diese Kritik ist nur "gefährlich", wenn die Mehrheit der Moslems sich den Kuffar überlegen fühlt. womit der Bischof bestätigt, was er abzustreiten versucht. Die Sache ist klar, die Kirche wünscht auch nach den blutigsten Terroranschlägen gegen Christen keine Islamkritik, die hier als  „Dämonisierung“ des Islam dämonisiert und diffamiert wird. Nicht etwa aus mangelnder Islamkenntnis, sondern weil das in der Tat sehr gefährlich wäre, denn es sind über eine Milliarde friedliche Moslems, die in Frieden mit den Christen leben wollen, und das ist sehr gefährlich für die Christen. denn der Friede des Islam schliesst die Existenz von Andersgläubigen und Ungläubigen aus. Obwohl die Christen im Nahen Osten unter so vielen friedlichen Moslems leben, die nur in Frieden mit ihnen leben wollen, weiss die NZZ doch, dass in den moslemischen Ländern etwas für den Schutz der Christen getan werden muss. Offenbar müssen sie vor dem friedlichen Islam geschätzt werden: 
 
Was tun die Regierungen der Golfländer, für die Sie als Bischof zuständig sind, für den Schutz der Christen?
 
Hinder: In den Monarchien der Golfregion hat niemand ein Interesse an der Gewalt und an der Gefährdung der Christen, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen. In jenen Ländern, in denen Konfessionen mit Gotteshäusern, Schulen oder vereinzelt auch Spitälern vertreten sind, sorgen die Regierungen nach meiner Erfahrung für diskreten und effektiven Schutz.

Wenn doch niemand ein Interesse am Terror gegen die Christen hat, wieso muss dann für ihren Schutz gesorgt werden? Woher kommen die Terrorzellen? Möchten die „Islamisten“ vielleicht von den Missständen unter ihren verhassten Regierungen ablenken? Merkwürdig. Wovon will Bischof Hinder ablenken? Er selber fühlt sich  hier in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht speziell gefährdet.

NZZ: Interessieren sich Politiker aus westlichen Staaten für die Religionsfreiheit am Golf?
 
Hinder: Ich bekomme hin und wieder Besuche von Regierungsvertretern, etwa aus den USA, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und auch aus der Schweiz. Dabei fragen diese Politiker durchaus nach der Toleranz gegenüber den Christen.
 
Ob diese Politiker noch nichts über die islamische Toleranz wissen? Müssen sie von Hinder erfahren, was das ist? Das merkt auch die NZZ:
 
NZZ: Bleibt es dabei, oder führt das auch zu politischem Handeln?
 
Hinder: Von westlichen Politikern würde ich mir manchmal mutigere Worte oder Aktionen wünschen. Sie könnten dies eher tun als wir, die wir hier leben. Leider werden Menschenrechtsfragen oft den wirtschaftlichen Interessen nachgeordnet, gerade auch angesichts des Ölvorkommens in der Golfregion.
 
Ach ach ach.Und wenn westliche Wähler von westlichen Politkern mehr Mut und Widerstand gegen die Islamisierung fordern wie z.B. mit der Minarett-Initiative, bei deren Abstimmungskampf auch die Situation der Christen im Nahen Osten zur Sprache kam, dann sieht sich Hinder bemüssigt, in die Schweizer Diskussion von Arabien aus einzugreifen, um die Kritik am Islam auszubremsen. Mehr Mut?! Schön wär’s!  
 
NZZ: Sehen Sie die Gefahr, dass der islamistische Terror in der Region die Oberhand bekommt?
 
Hat der noch keine Oberhand? Hat man den schon eingedämmt? Überall wo der Islam die Oberhand hat, leben die Christen – und Juden! - gefährlich. Möchten die vielen Moslems im Nahen Osten denn mit den Juden, die dort vertrieben werden,  zusammenleben? Hinder kennt auch die Ursachen des islamischen Terrors, der mit allem möglichen, nur nicht mit dem Islam zusammenhängt, nämlich:  
Das hängt von bestimmten Faktoren ab: schwache und korrupte staatliche Strukturen,  
Unter den starken religionsstaatlichen „Strukturen“ wie im Iran wird zum Tode verurteilt, wer vom Islam abfällt und zum Christentum konvertiert. Das dürfte auch Bischof Hinder bekannt sein, aber das Interesse an der Abwiegelei überwiegt alles andere.
 
... grosse soziale Ungleichheiten, hohe Arbeitslosigkeit, Gefährdung der religiösen und kulturellen Identität.
 
Ach so, die winzige Minderheit der Kopten in Ägypten gefährdet die religiöse Identität der Moslems? Und erst die "sozialen Ungleichheiten", die die armen mittellosen Dschihadisten beseitigen möchten! wie die hohe Arbeitslosigkeit der Kopten, die im Müll arbeiten, die aber nicht zu Sprengstoffanschlägen gegen Moslems führt. Und nun der Clou, das Weltübel - wie sagte schon Patriarch Gregor III von Antiochia? - ja  da ist man sich einig, wo die Wurzel des Übels hockt, das die Moslems so verstockt macht:
 
Und solange es keine befriedigende Lösung zwischen Israeli und Palästinensern gibt, steckt für viele Muslime weiterhin ein Stachel im Fleisch. Der Nahost-Konflikt ist mittlerweile ein Thema in fast jedem Gespräch mit Einheimischen.
Die NZZ könnte dieses Interview auch mit Daniel Vischer führen, der auch die Ursachen des islamischen Freiheitsdschihads kennt. Schliesslich muss erst Israel beseitigt werden, damit der islamische Weltfriede nicht mehr gestört wird. 
NZZ: Wo sehen Sie Lösungsansätze im Konflikt zwischen Christen und Muslimen?
 
Hinder:Es gibt weiterhin gewaltige Defizite bei den Kenntnissen über die gegenseitige Glaubens- und Lebenswelt, ausserdem viele Vorurteile. Beide Seiten müssen dahin kommen, zu sehen, dass der andere in einer Glaubenswelt lebt, die für ihn selbstverständlich ist – und dass dies auf muslimischer Seite mit Gewaltanwendung gar nichts zu tun hat...
 
Das ist’s! die Kopten müssen dahin kommen, zu erkennen, dass die Begegnungen mit der islamischen Welt der Gewalt nichts mit Gewalt-anwendung zu tun haben. Wenn ihre Kirchen angezündet werden, hat das nichts mit Gewalt zu tun, nur mit moslemischer Ftömmigkeit. Auch die Gewaltaufrufe im Koran und die Hasspredigten in den Moscheen haben nichts mit dem Islam zu tun. Und die Vertreibung der Christen aus dem islamischen Nahen Osten hat erst rechts nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit Israel. 
 
Kardinal Jean-Louis Tauran, der Verantwortliche des Vatikans für den interreligiösen Dialog, sprach jetzt davon, dass dieser verstärkt werden müsse.
 
Tauran ist der Gottesmann, von dem das wundersame Wort stammt, der Islam bringen Gott zurück nach Europa. Das sollten sich nicht nur die Ungläubigen merken, sondern auch die christlichen Gläubigen hinter die Ohren schreiben, denn dieser Gott wird kurzen Prozess auch mit ihnen machen. Hier mehr: > https://www.zenit.org/article-14474?l=german
 
Genauso wichtig wie die Gespräche auf offizieller Ebene sind aber die Begegnungen im Alltag zwischen Christen und Muslimen. Oft fehlt es an persönlichen Beziehungen. Als Bischof werde ich immer wieder zu interreligiösen Veranstaltungen eingeladen, oder bin beim religiösen Berater des Präsidenten zu Gast. Das erfordert eine gewisse Zähigkeit: Manchmal hapert es an den jeweiligen Sprachkenntnissen - oder auch an der Begrifflichkeit. Dieselben Worte bedeuten nicht ohne weiteres dasselbe - das ist für mich etwas vom Mühsamsten überhaupt im interreligiösen Dialog. Da braucht es schon sehr viel Geduld.
 
Wenn für die christliche Dialogseite Islam Frieden bedeutet und für die islamische Unterwerfung, braucht es gewiss Geduld, bis die christliche Seite begriffen hat was die andere meint, aber für nichtchristliche Islamkenner braucht es den Dialog der Islamfreunde und ihren gemeinsamen Gott nicht, sondern Mut zum Widerstand. .
Zur Person
Bischof Paul Hinder (67) leitet seit 2005 das Apostolische Vikariat Arabien mit Sitz in Abu Dhabi. Der gebürtige Thurgauer ist damit für die Katholiken in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Katar, Bahrain, Jemen und Saudiarabien zuständig. Bischof Hinder ist Mitglied des Kapuzinerordens.

Bischof Hinder 2008 zur Minarett-Initiative, die die Stimmbürger trotz kirchlicher Warnungen der Ungläubigen und linker Volksverteufelungen anzunehmen den Mut hatten.

http://nebelnorn.20six.de/nebelnorn/art/570246/Der-Bischof-unter-den-vier-Turmen

 

 

 

 

 

 

 
Mut zum Abwiegeln 
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